Der
07.08.2011 war ein großer
Tag für gleich 7 Mitglieder unserer Staffel: Es ging zum
Eignungstest der angehenden
Rettungshunde auf dem Hundeplatz des VDH in Ladenburg.
Hierbei wird geprüft, ob der Hund als Rettungshund geeignet
ist. Ohne den
bestandenen Eignungstest kann der Hund nicht an der
Rettungshundeausbildung und
-prüfung teilnehmen. Hierbei geht es vor allem um das
freundliche (nicht
ängstliche und auf keinen Fall aggressive) Wesen des Hundes
und seine
Umweltsicherheit (z.B. die Akzeptanz von Fremdpersonen,
Geräuschen…)
Dieser
Test ist in
verschiedene Abschnitte eingeteilt:
·
Zuerst
wird geprüft, ob der Hund mit fremden Menschen spielt, mit
Leckerlies motivierbar ist und sich anfassen lässt. Der Hund
darf hier auf
keinen Fall aggressiv oder zu ängstlich sein. Dies
gilt auch für die
weitere Übung, in der der Hund mit seinem Hundeführer
mit einer auf sich zukommenden-
in langsamen bis schnellen Tempo- Menschenmenge konfrontiert wird. Das
Leinelaufen
mit einer Fremdperson an fremden Hunden vorbei gehört auch
noch dazu. Das zeigt
die gute Sozialverträglichkeit mit Artgenossen.
·
Weiter
geht es in einem reibungslosem Ablauf mit einem Schwebetuch,
wo der Hund in Begleitung seines HFs durch laufen muss, einer Tonne,
die auf
den Hund zurollt, einem Regenschirm, der vor ihm auf und zu gemacht
wird und
einer Person in einem langen Mantel, die wild gestikuliert - die Hunde
sollen
auch hier einfach cool bleiben.
·
Direkt
im Anschluss kommt eine Trageübung mit Maulkorb durch
eine Fremdperson - dieses ist notwendig nicht weil die Hunde bissig
sind,
sondern um den Tragenden zu schützen, falls der Hund z.B. vor
Schmerz (wenn er
sich im Einsatz verletzt) eine ungünstige Bewegung macht-
siehe Foto Pudel mit
pinkfarbenen Maulkorb.
·
Dann
geht es weiter im „Parcours“: Vorbeilaufen an
Feuerstellen,
an einer laufenden Kettensäge, am Auto, das hupt und einer
Person, die Schlagzeug
auf Töpfen und Pfannen spielt.
·
Als
nächster Rundkurs kommt ein Tunnel, laufen auf
unterschiedlichen Untergründen und ein Steg.
Anschließend wird der Hundeführer
in einem Häuschen versteckt, der Hund wurde von einem Helfer
gehalten und los
ging es als der Hundeführer nicht mehr zu sehen war
– hierbei wurde darauf
geachtet, dass der Hund schnellstens zu seinem Hundeführer
möchte und sich
nicht für andere Dinge interessiert.
Dann
war es auch schon
geschafft. Alle Teilnehmer bekamen im Anschluss die Ergebnisse
mitgeteilt. Alle
7 zukünftige Rettungshunde haben hervorragend bestanden!
Herzlichen
Glückwunsch an:
Mary
Schweitzer und Bosco
Pia
Dworatzek und Milo
Nancy
Albrecht und Jack
Lena
Spilger und Krabat
Dr.
Christine Boeddinghaus und Moira
Cynthia
Gresser und Anouk
Sabine
Müller und Fiete
Wir
bedanken uns herzlich bei allen fleißigen Helfern, die diese
Veranstaltung zu einem tollen Erfolg werden ließen. Vielen
Dank auch an unsere
Prüferin Rosi Strecker, die durch ihre freundliche und ruhige
Art, den
Prüflingen zumindest einen Teil ihrer Angst nehmen konnte.